ATHENS Erfahrungsbereich März 2017

Im März 2017 nahm ich an ATHENS, einem Austauschprogramm zwischen mehreren europäischen Universitäten, teil und belegte einen einwöchigen Kurs an der Télécom ParisTech in Paris. Im Folgenden möchte ich euch von meinen Erfahrungen dort berichten.

Nach meinem Aufenthalt in Paris kann ich bestätigen, was ich bereits von vielen Freunden und Bekannten gehört habe: Paris ist eine wunderschöne Stadt. Viele imposante Straßenzüge und altertümliche Häuserfassaden erzeugen eine tolle Stimmung und vermitteln eindrucksvoll, dass die Stadt bereits auf eine lange und kulturreiche Geschichte zurückblicken kann.

Neben diesen unterbewussten Eindrücken durften natürlich auch die touristischen Hotspots auf meiner Reise nicht fehlen. Ein obligatorisches Selfie vor dem Eiffelturm, das Louvre, die Kathedrale Notre Dame, die Basilika Sacré-Cœur mit tollem Blick über die Stadt und anschließendem Nachmittagspicknick am Fuß des Hügels sowie ein Spaziergang am Ufer der Seine waren Hauptstationen meiner Erkundungen. Abgerundet wurde selbstverständlich alles mit dem ein oder anderen Tropfen Rotwein. 😉

Für all diese Aktivitäten war es natürlich toll, mit einer großen Gruppe an jungen Leute aus allen möglichen europäischen Universitäten nach Paris gekommen zu sein. Untergebracht in einem eher mäßigen Hostel, war dies der Hauptsozialisationspunkt und Start von den meisten Touren. Auch wenn das Hostel selbst nicht überzeugte, empfehle ich deshalb trotzdem allen zukünftigen Athens-Studenten das Unterkunftsangebot des Programms anzunehmen. Und eventuell wird mein Feedback zur Unterkunft ja beherzigt und in kommenden Semestern auf Alternativen ausgewichen.

Das organisierte European Dimension Programm empfand ich als ein angenehm interessantes, aber nicht übertriebenes Rahmenprogramm. Insbesondere für die ersten Tage fand ich es entspannt, einige feste Programmpunkte zu haben, von denen ausgehend man anschließend immer noch andere Dinge unternehmen konnte. Die beiden Führungen durch das Latin Quarter sowie durch Galerien und Passagen in Paris fand ich ganz okay, die Bootstour und den Besuch eines Symphoniekonzerts hingegen richtig spitze!

Nach all diesen außeruniversitären Aktivitäten komme ich nun auch zum „eigentlichen“ Grund meines Athens-Aufenthalts.  Während meiner Woche in Paris nahm ich an den fünf Wochentagen jeweils von ca. 9-16h am Kurs „Big Data Stream Mining“ teil. Der Kurs hatte interessante Inhalte und wurde gut aufbereitet. Allerdings habe ich zum Thema Data Mining und Machine Learning bereits einige Kurse während meines Studiums gehört, sodass ich während dieser Woche nichts Neues lernte, sondern mich oft langweilte.

Alle zukünftigen Athens-Studenten möchte ich deshalb motivieren, fachfremde Themengebiete bzw. Kurse, zu denen man erwartete Vorkenntnisse eher knapp erfüllt, zu nehmen. Ich nahm das Athens-Programm im Nachhinein als gute Möglichkeit wahr, Eindrücke aus anderen Fachrichtungen zu sammeln.

Zusammenfassend halte ich das Athens-Programm für eine tolle Möglichkeit, eine Woche an einer anderen Universität zu studieren und eine europäische Stadt dabei kennenzulernen. Ich empfehle eine Teilnahme uneingeschränkt weiter! 🙂

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