Goodbye Singapore

Hi,

meine Zeit in Singapur geht bereits dem Ende entgegen. Das Semester ist vorbei, alle Abschiede gefeiert und die Koffer gepackt. Nun beginnt der Reiseteil meines Auslandsaufenthalts: Morgen früh geht es los nach Thailand, anschließend wird auf den Philippinen Weihnachten und in Taipeh Silvester gefeiert. Nachdem wir anfangs noch in einer großen Gruppe unterwegs sein werden, werde ich im neuen Jahr dann zu zweit bzw. alleine Vietnam erkunden. Am 27. Februar geht schließlich mein Flug zurück in die Heimat. Bin schon voll gespannt auf all die verschiedenen Länder und Kulturen und werde bestimmt das Eine oder Andere hier im Blog posten.

Abschließend gibt es noch ein paar letzte Eindrücke und einen kleinen Beitrag zu Singapurs Geschichte, inspiriert durch den Besuch des National Museums von Singapur. Ein interessantes Erlebnis in der letzten Woche war der Besuch des Casinos. Da der singapurische Staat einerseits seine Bürger restriktiv vom Glücksspiel abhalten will, andererseits jedoch auf keine Einnahmen verzichten will, gibt es eine interessante Eintrittsregel für das Casino. Während Einwohner Singapurs 100S$ Eintritt pro Tag zahlen müssen, war für uns der Besuch kostenlos. Durch ein glückliches Händchen bei Black Jack und Roulette war der Abend für mich mit 100S$ Gewinn sogar noch richtig profitabel.

Singapurs Geschichte beginnt im wesentlichen durch die britische Kolonialisierung 1819. In diesem Jahr gründete Sir Thomas Raffles, der als Gründer  Singapurs gilt, die erste britische Niederlassung. Diese entwickelte sich bald zu einem wichtigem, wohlhabendem und einflussreichem Handelsposten in der Region. Ein kleiner „Werbefilm“ dazu aus dem Jahre 1938:

Im zweiten Weltkrieg marschierten im Februar 1942 japanische Truppe ein und übernahmen die Stadt. Nach dem Ende des Kriegs kam Singapur erst wieder unter britische Herrschaft, trat 1962 der malayische Föderation bei und wurde nach dem Rausschmiss aus dieser Föderation 1965 schließlich endgültig ein unabhängiger Staat.

Viele Grüße und eine schöne Adventszeit,
Christoph